Noch dieses Jahr könnte der LCD-Fernseher aussterben und vom OLED TV ersetzt werden. Wieso das so ist, wollen wir euch gerne erklären.
Seit einigen Monaten hört man überall von OLED, aber was genau ist das und wieso ist das so gut?
Organic light-emmiting diodes, zu deutsch Organische Leuchtdiode, wurden auf der CES in Las Vegas richtig bekannt und populär. Samsung und LG stellten dort ihre ersten Super dünnen Fernseher vor. Dabei gewann LG sogar den “Best of CES” Award von CNET.
Ein paar Hintergründe zur Technik. Man benötigt rotes, grünes und blaues Licht um ein Bild für den Fernseher zu erzeugen. Bei LCD Fernsehern werden diese Lichter durch Flüssigkristalle erzeugt. Im Hintergrund ist ein Licht, welches durch die Kristalle blockiert oder eben durchgelassen wird und Farbfilter sorgen dann für die entsprechende Färbung und im Endeffekt das Bild.
Die sogenannten LED Fernseher, die es bisher gibt, sind in Wirklichkeit gar keine LED Fernseher. Es sind LCD Fernseher, die als Hintergrundbeleuchtung LEDs haben. Dadurch sind die Fernseher dieser Generation schlanker und effizienter geworden. Die Technik ist und war immer LCD (Liquid Crystal Display).
Plasmafernseher hingegen funktionieren völlig anders. Es gibt zwei Glasplatten und zwischen diesen beiden Platten sind viele kleine Kammern. Aus je drei Kammern entsteht ein Pixel, da in jeder Einzelnen die Farbe Rot, Blau oder Grün enthalten ist. Die Farbe entsteht durch die Ionisierung des Gases, also durch das “zünden” entsteht Plasma.
Wie funktionieren jetzt OLED Fernseher?
Es wird Material benutzt, dass von Natur aus in den Farben rot, blau und grün leuchtet und aktiviert diese durch einen elektrischen Impuls. Es ist also kein künstliches Licht, was dort produziert wird, sondern natürliches und sattes Licht.
Durch diese spezielle Technik sind OLED-Fernseher leichter, dünner und effizienter als jede andere Fernsehtechnologie, die wir bisher kennen. Dabei kann jeder einzelne Pixel ein oder ausgeschaltet werden, dass besondere dabei ist, beim Ausschalten entsteht eine absolute Schwärze, die keine andere Technik bisher so darstellen konnte. Dadurch wird der Kontrast eines Fernsehers perfekt dargestellt.
Zurzeit gibt es noch 2 Techniken bei den Fernsehern. Die eine heißt RGB OLED und kann mit der Technik von Plasmafernsehern verglichen werden. Es gibt jeweils ein rotes, ein grünes und ein blaues Subpixel. Und dann gibt es noch White OLED. Dort besteht jedes Subpixel auf einer Mischung aus rot-grün-blauem Material. Wenn diese Leuchten, entsteht ein weißes Licht, dass wiederum durch einen Farbfilter zu rot, grün oder blau wird. Wieso es so kompliziert ist, ist schwer zu erklären. Aber aus Herstellersicht scheint diese Technik die Produktion deutlich zu vereinfachen.
Bereits jetzt sind die Displays im vollen Einsatz. Viele neuere Smartphones unter anderem von Samsung und HTC benutzen bereits die neue Technik und auch die Sony Playstation Vita hat ein 5 Zoll “Organic light-emmiting diodes” Bildschirm.
Welche Technik sich am Ende durchsetzt, werden wir in Kürze sehen.
Wer ganz genau wissen will wie die “Organische Leuchtdiode” funktioniert kann auch bei Wikipedia einen sehr guten Artikel dazu finden.

























