Nun sind es schon drei große Dienste, die kostenlos Daten synchronisieren. Es ist die Rede von Microsoft Skydrive, Dropbox und dem neuen Googledrive. Damit möchte der Internet Konzern Google ein Konkurrenz-Produkt zu iCloud und dem Rest bieten. Der derzeitige Kampf um die Online-Speicher-Kunden tobt.

Online-Speicher

Online-Speicher

Google möchte unbedingt im Kampf um die Nutzer des „Online-Speichers“ mitmischen, und führte so diesen Dienstag einen eigenen Online-Speicher ein. Es ist keine große Überraschung, da viele den Online-Speicherdienst namens „Drive“ bereits erwartet haben.
5 Gigabyte Online-Speicherplatz sind derzeit gratis, jedoch sollen bis zu 100 Gigabyte gegen Gebühren möglich sein. Nutzer können von jedem beliebigen internetfähigen Gerät auf diese Online-Speicher zugreifen. Die Darstellung der Dateien erfolgt über einen Webbrowser und soll je nach Wunsch mit einer Download-Funktion ausgestattet sein. Sollen die Dateien nur zum Betrachten, nicht zum Download freigegeben werden, kann man diese dementsprechenden in den „Public-Ordner“ schieben.

Google möchte die Preise von den Konkurrenten „deutlich“ unterbieten.

Der Konkurrent „Dropbox“ bietet derzeit „nur“ 2 Gigabyte Speicherplatz gratis an, 50 Gigabyte kosten rund 10 Dollar im Monat und für 100 Gigabyte sollen rund 20 Dollar im Monat anfallen. Google Drive bietet 5 Gigabyte gratis an und bietet gegen Gebühren einen Speicherplatz von 100 Gigabyte bis 1 Terabyte. Microsoft hat bisher 25 Gigabyte Speicher angeboten, jedoch erhalten neue Kunden nur noch 7 Gigabyte, da Microsoft festgestellt habe, dass bislang nur 0,06 % der Nutzer mehr Platz zum Speichern Ihrer Dokumente benötigen. Microsoft entwickelte eine App für Windows Phone und iOS, die es erlauben jedem Nutzer den Zugriff über das Smartphone zu gewähren. Ein ähnliches Programm namens „SkyDrive“ soll als Desktop-Client downloadbar sein.

Ein Vergleich der Online-Speicher könnte für euch hilfreich sein, den passenden Anbieter in der Preisklasse zu finden. Durch die wachsende Konkurrenz wurden teilweise die Preise der Anbieter angepasst.

Online-Speicher Vergleich

Online-Speicher-Vergleich

Online-Speicher-Vergleich

Quelle: Spiegel

Rechenzentren brauchen sehr viel Strom, der hauptsächlich aus Kohle- und Atomkraft gewonnen wird.

Die Umweltorganisation Greenpeace warf in einer Studie vor allem Apple, Amazon und Microsoft vor, viel zu wenig auf erneuerbare Energie zu setzten. Einige der Rechenzentren verbrauchen nach Berechnungen von Greenpeace so viel Strom wie 180 000 Einfamilienhäuser. Währen diese Rechenzentren ein Land, hätten sie weltweit den fünfhöchsten Strombedarf, der sich bis 2020 noch verdreifachen soll. Spitzenreiter ist Apple, der mit seinem Online-Speicher namens iCloud rund 55 % des Energiebedarfs mit Kohle- und weiteren 28% mit Atomkraft deckt. Kritisiert wird auch Amazon, die wie Apple auf viel zu wenig erneuerbare Energie setzen. Apple weist alle Vorwürfe zurück, und behauptet rund 60 % des Energiebedarfes aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen.

Google, Yahoo und Facebook werden von den Umweltschützern hingegen gelobt, da diese zunehmend auf erneuerbare Energien setzen und diese ausbauen.

 

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Hey, ich bin Klaus und schreibe hier über coole Tools, Gadgets und Innovationen. Außerdem bin ich noch auf Notebookaktuell und Dealektronik zu finden.

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